Glücklich leben

Blume

 

Bild: iStockphoto, bobbidog

Gegenwärtig gibt es kaum ein Thema der Sinnproduktion und Sinnvermarktung, das breitere Kreise zieht als das Glücksthema.

Allein wegen dieser fast magischen Anziehungskraft des Glücksbegriffs tut die Theologie gut daran, sich damit zu beschäftigen. Glück ist ein urbiblisches Thema: die Seligpreisungen, eine der meistzitierten Textpassagen des Neuen Testaments, thematisieren das Thema »Glück«. Das Evangelium vom Reich Gottes ist etwas, was uns im Inners­ten berührt, was unsere Seele trifft, was unsere Seele mit der Welt verbindet, was die Leidenschaft für das Ergehen der Welt, also das Leiden unter Unrecht und Gewalt und die Hoffnung auf eine neue Welt, in unser Herz hineinschreibt.

Kirche und Theologie können nicht stumm bleiben, wenn sich ein gesellschaftliches Klima ausbreitet, in dem persönlicher materieller Wohlstand, beruflicher Erfolg und ein harmonisches Familienleben zur zentralen Signatur dieses großen Begriffs »Glück« werden. Und Christenmenschen kann es nicht kalt lassen, wenn immer deutlicher vor Augen tritt, wie desaströs das Scheitern an einem solchen Glücksideal sich in den Biografien der Menschen auswirkt!

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29.10.2015 / Heinrich Bedford-Strohm