Lila Nacht und Fest der weltweiten Kirche
In seiner Predigt griff Christian Kopp einen Schreibfehler aus einer E-Mail auf: Aus „Public Witness“ war Public Fitness“ geworden. „Da steckt richtig Kraft drin“, befand er. Und das passt aus seiner Sicht zur christlichen Botschaft. Die sei nämlich „hoch attraktiv“. Konkret: „Es ist einfach ein gutes Leben, das Gott für uns will. Ein Leben, in dem es uns und der ganzen Welt gut geht. Ich bin überzeugt davon, dass diese Botschaft für alle, wirklich alle, egal ob arm oder reich, wichtig ist. Die Liebesbotschaft Jesu macht das Leben besser. Viel besser“, sagte er. Seine Forderung: „Wir brauchen Public Fitness für unseren Glauben.“ Gegenwärtig passiere „so etwas wie die Verdunstung von Religion“. Der christliche Glaube sei nicht mehr präsent im Leben der Menschen. „Das Interesse an Religion geht zurück. Und darum müssen wir Christinnen und Christen davon erzählen, welche Wirkung dieser Glaube in uns hat und für uns. Und wie gut er unserer Gesellschaft tut. Es ist so wichtig, diese Stimme einzubringen, der Menschenwürde, des Respekts vor jedem Leben“, betonte Kopp. „Wir brauchen auch in Zukunft eine Gesellschaft des Mitgefühls, der Empathie.“