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Im Rahmen seines Berichts bei unserer Landeskirchenratssitzung hat Michael Bammessel, Präsident des Diakonischen Werkes in Bayern, die Ergebnisse der Sondierungsgespräche für eine mögliche große Koalition gewürdigt. Ich mache mir seine Aussagen ausdrücklch zueigen. Im Sondierungspapier – so ... mehr anzeigen sagte er – sind wesentliche sozialpolitische Forderungen von Diakonie und Kirche aufgegriffen. Etwa das Instrument des Passiv-Aktiv-Transfers, das ich vor einigen Jahren selbst in einer Pressekonferenz zusammen mit der Diakonie hier in München vorgestellt und für das ich geworben habe: DieLangzeitarbeitslosigkeit soll damit bekämpft werden, indem das Geld, was für Arbeitslosigkeit verwendet werden muss, in die öffentliche Finanzierung von Arbeit fließt. Jetzt ist es in den Vorhaben des Sondierungspapiers aufgenommen. Positiv zu bewerten ist auch die geplante Grundrente oberhalbder Sozialhilfe, mit der die Lebensleistung von Menschen, die gearbeitet und Kinder erzogen haben, anerkannt wird, und sie nicht im Alter zu Almosenempfängern werden lässt. Auch Verbesserungen in der Altenpflege wie Maßnahmen gegen Niedriglöhne in der Pflege sind zu begrüßen. Das Gleiche giltfür das Vorhaben, den Bundesfreiwilligendienst weiter auszubauen. Die Entscheidung über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen kann den beteiligten Parteigremien niemand abnehmen. Ich wiederhole hier aber die beiden Gesichtspunkte, deren Berücksichtigung ich mir für die Urteilsbildungwünsche: Erstens: Vor einer verantwortlichen Entscheidung müssen jenseits unmittelbarer Emotionen alle Handlungsoptionen und deren absehbare Konsequenzen wirklich geprüft werden, und es muss die Frage gestellt werden, auf welchem Wege sich am meisten von den ethisch wünschbaren Inhalten umsetzenlassen. Und damit eng verbunden: das Interesse des Landes muss vor dem Parteiinteresse stehen. Ich bin überzeugt davon, dass es auch den zukünftigen Wahlergebnissen nicht schadet, wenn so gehandelt wird. weniger anzeigen

17.01.2018 um 09:30

Am Beginn unserer gestern begonnenen Landeskirchenratssitzung stand die Begegnung mit dem Bayerischen Bauernverband. Gerade in den ländlichen Räumen in Bayern sind es Bauern und vor allem Bäuerinnen, die als Ehrenamtliche tragende Säulen unserer kirchlichen Arbeit sind. Umso mehr tut es mir weh, ... mehr anzeigen wenn sie sich durch manchmal auch aus der Kirche kommende pauschale Kritik an der Landwirtschaft abgewertet fühlen. Auch deswegen ist uns das Gespräch so wichtig. Wir haben in dem Austausch sehr differenziert und praxisnah über Wege zu einer naturnahen, das Tierwohl einbeziehenden und ökologischverträglichen Landwirtschaft gesprochen. Im Bauernverband sind auch die Biobauern eine wichtige Stimme. Wie auch unterhalb der Schwelle der Biosiegel-Kriterien Verbesserungen möglich sind, war ein wichtiges Gesprächsthema. Bauernpräsident Walter Heidl stellte die „Initiative Tierwohl“ vor,die, komplementär zu den Biobetrieben, Verbesserungen in der Breite der Betriebe zu erreichen versucht, indem von den Lebensmitteleinzelhändlern, inklusive den meisten Discountern, 4 Cent pro Kilo Fleisch eingesammelt werden um aus dem dadurch entstandenen 130 Millionen-Fond auf Antrag derBetriebe Verbesserungen der Tierhaltungsbedingungen zu finanzieren, die oberhalb der gesetzlichen Vorschriften liegen. Unser von wechselseitigem Hinhören geprägtes Gespräch ermutigt mich, dass wir manche emotionale Polarisierungen überwinden und möglichst sachlich nach den besten Wegen suchen,dem Auftrag zu Achtung und Respekt gegenüber der außermenschlichen Natur nachzukommen, der mit unserem Verständnis der Natur als Schöpfung Gottes verbunden ist… weniger anzeigen

16.01.2018 um 17:57

Auf dem Weg von Würzburg nach Bad Boll habe ich domradio.de ein Liveinterview zur Sitution nach den Berliner Sondierungsverhandlungen gegeben, dessen Transskript hier zu finden ist... wenn sie sich durch manchmal auch aus der Kirche kommende pauschale Kritik an der Landwirtschaft abgewertet fühlen. Auch deswegen ist uns das Gespräch so wichtig. Wir haben in dem Austausch sehr differenziert und praxisnah über Wege zu einer naturnahen, das Tierwohl einbeziehenden und ökologischverträglichen Landwirtschaft gesprochen. Im Bauernverband sind auch die Biobauern eine wichtige Stimme. Wie auch unterhalb der Schwelle der Biosiegel-Kriterien Verbesserungen möglich sind, war ein wichtiges Gesprächsthema. Bauernpräsident Walter Heidl stellte die „Initiative Tierwohl“ vor,die, komplementär zu den Biobetrieben, Verbesserungen in der Breite der Betriebe zu erreichen versucht, indem von den Lebensmitteleinzelhändlern, inklusive den meisten Discountern, 4 Cent pro Kilo Fleisch eingesammelt werden um aus dem dadurch entstandenen 130 Millionen-Fond auf Antrag derBetriebe Verbesserungen der Tierhaltungsbedingungen zu finanzieren, die oberhalb der gesetzlichen Vorschriften liegen. Unser von wechselseitigem Hinhören geprägtes Gespräch ermutigt mich, dass wir manche emotionale Polarisierungen überwinden und möglichst sachlich nach den besten Wegen suchen,dem Auftrag zu Achtung und Respekt gegenüber der außermenschlichen Natur nachzukommen, der mit unserem Verständnis der Natur als Schöpfung Gottes verbunden ist… weniger anzeigen

14.01.2018 um 20:08

Und das ist die Facebookseite der Hanke Brothers mit Videos von ihrer Musik... wenn sie sich durch manchmal auch aus der Kirche kommende pauschale Kritik an der Landwirtschaft abgewertet fühlen. Auch deswegen ist uns das Gespräch so wichtig. Wir haben in dem Austausch sehr differenziert und praxisnah über Wege zu einer naturnahen, das Tierwohl einbeziehenden und ökologischverträglichen Landwirtschaft gesprochen. Im Bauernverband sind auch die Biobauern eine wichtige Stimme. Wie auch unterhalb der Schwelle der Biosiegel-Kriterien Verbesserungen möglich sind, war ein wichtiges Gesprächsthema. Bauernpräsident Walter Heidl stellte die „Initiative Tierwohl“ vor,die, komplementär zu den Biobetrieben, Verbesserungen in der Breite der Betriebe zu erreichen versucht, indem von den Lebensmitteleinzelhändlern, inklusive den meisten Discountern, 4 Cent pro Kilo Fleisch eingesammelt werden um aus dem dadurch entstandenen 130 Millionen-Fond auf Antrag derBetriebe Verbesserungen der Tierhaltungsbedingungen zu finanzieren, die oberhalb der gesetzlichen Vorschriften liegen. Unser von wechselseitigem Hinhören geprägtes Gespräch ermutigt mich, dass wir manche emotionale Polarisierungen überwinden und möglichst sachlich nach den besten Wegen suchen,dem Auftrag zu Achtung und Respekt gegenüber der außermenschlichen Natur nachzukommen, der mit unserem Verständnis der Natur als Schöpfung Gottes verbunden ist… weniger anzeigen

14.01.2018 um 20:05

Das sind die Hanke Brothers, vier Brüder, die zwischen den Reden in Bad Boll fantastische Musik gemacht haben. Sie haben uns alle zu nicht enden wollenden Begeisterungsstürmen hingerissen. Von denen wird man noch hören! wenn sie sich durch manchmal auch aus der Kirche kommende pauschale Kritik an der Landwirtschaft abgewertet fühlen. Auch deswegen ist uns das Gespräch so wichtig. Wir haben in dem Austausch sehr differenziert und praxisnah über Wege zu einer naturnahen, das Tierwohl einbeziehenden und ökologischverträglichen Landwirtschaft gesprochen. Im Bauernverband sind auch die Biobauern eine wichtige Stimme. Wie auch unterhalb der Schwelle der Biosiegel-Kriterien Verbesserungen möglich sind, war ein wichtiges Gesprächsthema. Bauernpräsident Walter Heidl stellte die „Initiative Tierwohl“ vor,die, komplementär zu den Biobetrieben, Verbesserungen in der Breite der Betriebe zu erreichen versucht, indem von den Lebensmitteleinzelhändlern, inklusive den meisten Discountern, 4 Cent pro Kilo Fleisch eingesammelt werden um aus dem dadurch entstandenen 130 Millionen-Fond auf Antrag derBetriebe Verbesserungen der Tierhaltungsbedingungen zu finanzieren, die oberhalb der gesetzlichen Vorschriften liegen. Unser von wechselseitigem Hinhören geprägtes Gespräch ermutigt mich, dass wir manche emotionale Polarisierungen überwinden und möglichst sachlich nach den besten Wegen suchen,dem Auftrag zu Achtung und Respekt gegenüber der außermenschlichen Natur nachzukommen, der mit unserem Verständnis der Natur als Schöpfung Gottes verbunden ist… weniger anzeigen

14.01.2018 um 20:01

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