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Ansprache zu Dietrich Bonhoeffer im Abendgottesdienst am 10.2.16 in Aschaffenburg weniger anzeigen

11.02.2016 um 07:32

Der Abendgottesdienst war dem Lebens- und Glaubenszeugnis Dietrich Bonhoeffers gewidmet, der heute vor einer Woche 110 Jahre alt geworden wäre… Im Anschluss hatte ich Gelegenheit zum Austausch mit dem Kirchenvorstand der Christuskirche. Dank an alle, die mir diese intensiven und inspirativen ... mehr anzeigen Stunden in Aschaffenburg ermöglicht haben! weniger anzeigen

11.02.2016 um 07:30

Der „Heilands Ökumenische Kirchenladen“ besteht seit 6 Jahren und bietet die Möglichkeit, in der Aschaffenburger Fußgängerzone niedrigschwellig mit Menschen ins Gespräch zu kommen. 35 Ehrenamtliche und 3 Hauptamtliche mit bestimmten Stellenanteilen arbeiten hier mit. Viele Ehrenamtliche tun ... mehr anzeigen das gerade deshalb, weil die Ausrichtung ökumenisch ist. Menschen kommen in den Laden, kaufen dort Trauerkarten und kommen dann vielleicht über ihre eigene Trauererfahrung ins Gespräch. Oder Menschen in Notlagen kommen herein und finden Menschen, mit denen sie reden können. Oder Menschen kommenherein und ruhen sich mit einer Tasse Kaffee einen Moment aus. Auch als Kircheneintrittsstelle fungiert der Laden. 8000-9000 Menschen kommen pro Jahr hier vorbei. Das Engagement und die Menschenliebe, die ich bei dem Gespräch mit den Mitarbeitern/innen des Ladens gespürt habe, hat mich sehrbeeindruckt. Auf dem Gruppenbild in der Mitte hinten ist übr. Dekan Rudi Rupp zu sehen, der ich die ganze Zeit in Aschaffenburg begleitet hat… weniger anzeigen

11.02.2016 um 07:29

Im Gespräch mit Vertretern der Stadtspitze um OB Klaus Herzog (hier rechts beim Eintrag ins Goldene Buch) habe ich viele Beispiele gelingender Integrationsarbeit in Aschaffenburg kennen gelernt, etwa das jährliche Fest "Bürgerschaft der Völker", bei denen Menschen unterschiedlicher kultureller ... mehr anzeigen Hintergründe sich begegnen, oder die Jugendsozialarbeit an den Schulen, die hilft, potentiellen Konflikten menschennah zu begegnen. Gerade beim Thema Flüchtlinge und Integration bewährt sich, dass das Thema aus dem parteipolitischen Streit herausgehalten wird. Das finde ich vorbildlich! Solchegemeinsame Anstrengung tut dem sozialen Frieden in der Stadt gut. 300 Ehrenamtliche engagieren sich bei der Unterbringung und bei Projekten für Flüchtlinge. Wir haben auch ausführlich über die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge gesprochen. Sie werden hier als freundlich undintegrationswillig erlebt. Die Straffälligkeit ist sehr gering. Wir haben auch über das durch die notwendige Unterbringung der Flüchtlinge verschärfte Wohnungsproblem gesprochen. Hier müssen schnell Bundesmittel zur Verfügung gestellt werden, damit die Kommunen diese große Aufgabe schulternkönnen. Für mich war das Gespräch ein erneuter Beleg dafür, wieviel erreicht werden kann, wenn alle Beteiligten vor Ort konstruktiv und mit gutem Willen zusammenarbeiten. Die Verschärfungen der politischen Rhetorik in der Flüchtlingsfrage, die wir immer wieder erleben, sind dafür nichthilfreich… weniger anzeigen

11.02.2016 um 06:59

Bei meinem Besuch in Aschaffenburg habe ich gestern eine Fülle inspirierender Erfahrungen gemacht. Einige möchte ich berichten. Es läuft so vieles so gut. Und wir haben in unserer Kirche so viele engagierte Menschen, die unsere christliche Botschaft in eindrucksvoller Weise leben. Wir müssen ... mehr anzeigen mehr darüber sprechen… In Beispiel dafür ist das Sozialkaufhaus der Diakonie in Aschaffenburg, das der Leiter Wolfgang Grose und die für den sozialen Dienst verantwortliche Mitarbeiterin Sabine Zenker uns vorstellten. Das Kaufhaus bietet Einkaufsmöglichkeiten für Bedürftige und hat 42Beschäftigte, die auf diese Weise wieder in Arbeit kommen. Es gibt dort alles Mögliche Gebrauchte für den täglichen Bedarf, von den Spielsachen für Kinder bis zur Kleidung für Kinder und Erwachsene. Was dort sehr günstig verkauft oder in einzelnen Bedarfsfällen auch ganz kostenlos abgegebenwird, wird von den Menschen im Großraum Aschaffenburg gespendet. Wie wichtig eine solche zusätzliche Quelle für Menschen in Armut zur Befriedigung des täglichen Bedarfs ist, kann man sich klar machen, wenn man sich die Bedarfsberechnungen für die Hartz IV-Sätze anschaut: für Kleidung füreine allein erziehende Person sind 33,96 € pro Monat vorgesehen, für einen Jugendlichen im Konfirmandenalter sind es sogar nur 22,68 € pro Monat. Davon muss wirklich alles an Kleidung finanziert werden. Das Kaufhaus ist auch schon für seine ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigeKonzeption ausgezeichnet worden. Die eingegangenen Spenden werden optimal verwertet. Aussortierte Kleidung wird zu Lumpen und Dämmmaterial weiterverarbeitet. Flüchtlinge sind nicht nur als Kunden im Kaufhaus präsent, sondern auch als Mitarbeiter. Bei der "Tandembeschäftigung" wirdsichergestellt, dass ein Flüchtling zusammen mit einem Bedürftigen deutscher Herkunft im Arbeitsteam zusammenarbeitet. Das funktioniert sehr gut und hilft, Vorbehalte abzubauen. Das ist Integration konkret! weniger anzeigen

11.02.2016 um 06:38

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