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Impuls und intensive Diskussion heute bei der Jahresversammlung des Bayerischen Bauernverbandes in Herrsching am Ammersee. Die Diskussion war kontrovers. Es ging dabei vor allem um wahrgenommene Kritik an der konventionellen Landwirtschaft aus dem Raum der Kirche, die vonseiten der Bauern als unfair ... mehr anzeigen empfunden wird. Gerade deswegen war das Gespräch besonders wichtig. Die Bäuerinnen und Bauern sind ja an vielen Stellen in Bayern die Stützen unserer evangelischen Gemeinden. Gerade das vergangene Jahr war sehr schwierig für sie. So hart zu arbeiten und dann wegen der niedrigenLebensmittelpreise trotzdem wirtschaftlich kaum über die Runden zu kommen, ist hart. Und dann auch noch ökologische Defizite und Exportsubventionen vorgehalten zu bekommen, erst recht. Wir sind in eine engagierte Diskussion eingetreten über das Ziel einer naturverträglichen Landwirtschaft, daswir ja teilen, und über das Ziel einer Welt, in der die Situation der Armen soweit wie möglich verbessert wird, das wir ja auch teilen. Wie man am besten dahin kommt und welche Rolle Handelspolitik dabei spielt, darüber müssen wir weiter diskutieren. Mit Freude habe ich einem derDiskussionsbeiträge entnommen, dass die klassische Frontstellung zwischen „biologischem Landbau“ und „konventioneller Landwirtschaft“ in der polarisierten Form offensichtlich der Vergangenheit angehört. Was ich mir in jedem Falle wünsche, ist mehr Bewusstsein für die Kostbarkeit vonLebensmitteln. Weniger Wegwerfen von Lebensmitteln. Und auch mehr Bereitschaft, jedenfalls bei denen, die es können, für gute Lebensmittel auch angemessen zu bezahlen. weniger anzeigen

02.12.2016 um 21:09

„Von der Freiheit eines Christenmenschen“ – so heißt Luthers für mich brillianteste Schrift. Aus meiner Sicht ist sie hochrelevant für heute. Das habe ich bei meinem Vortrag zum Adventsempfang der Oldenburgischen Landeskirche gestern abend in Oldenburg deutlich zu machen versucht. Die aus ... mehr anzeigen der geistlichen Erfahrung der inneren Freiheit erwachsende Kraft zur Zivilcourage und zum Engagement für den Nächsten brauchen wir heute genauso dringend wie damals. Besonders wichtig finde ich, dass dieses Engagement nicht aus Pflicht oder dem Bemühen, ein guter Mensch zu sein kommt, sondern ausLust an Gott und der selbst erfahrenen Liebe. O-Ton Luther: „Sieh, so fließt aus dem Glauben die Liebe und die Lust zu Gott. Und aus der Liebe ein freies, fröhliches, williges Leben, dem Nächsten umsonst zu dienen.“ Bei den Gesprächen mit den vielen Oldenburgern, die in die Lamberti-Kirchegekommen waren, habe ich viel von dieser Lust und Liebe spüren können! Sehr inspirierend! Fotos: ELKiO/Dirk-Michael Grötzsch, links Synodenpräsidentin Sabine Blütchen und rechts Bischof Jan Janssen. weniger anzeigen

02.12.2016 um 11:39

Ein beunruhigender Beitrag über ein auch mir sehr vertrautes Thema... der geistlichen Erfahrung der inneren Freiheit erwachsende Kraft zur Zivilcourage und zum Engagement für den Nächsten brauchen wir heute genauso dringend wie damals. Besonders wichtig finde ich, dass dieses Engagement nicht aus Pflicht oder dem Bemühen, ein guter Mensch zu sein kommt, sondern ausLust an Gott und der selbst erfahrenen Liebe. O-Ton Luther: „Sieh, so fließt aus dem Glauben die Liebe und die Lust zu Gott. Und aus der Liebe ein freies, fröhliches, williges Leben, dem Nächsten umsonst zu dienen.“ Bei den Gesprächen mit den vielen Oldenburgern, die in die Lamberti-Kirchegekommen waren, habe ich viel von dieser Lust und Liebe spüren können! Sehr inspirierend! Fotos: ELKiO/Dirk-Michael Grötzsch, links Synodenpräsidentin Sabine Blütchen und rechts Bischof Jan Janssen. weniger anzeigen

01.12.2016 um 16:34

Und hier der Artikel über den gestrigen Abend im Bremer Weserkurier... der geistlichen Erfahrung der inneren Freiheit erwachsende Kraft zur Zivilcourage und zum Engagement für den Nächsten brauchen wir heute genauso dringend wie damals. Besonders wichtig finde ich, dass dieses Engagement nicht aus Pflicht oder dem Bemühen, ein guter Mensch zu sein kommt, sondern ausLust an Gott und der selbst erfahrenen Liebe. O-Ton Luther: „Sieh, so fließt aus dem Glauben die Liebe und die Lust zu Gott. Und aus der Liebe ein freies, fröhliches, williges Leben, dem Nächsten umsonst zu dienen.“ Bei den Gesprächen mit den vielen Oldenburgern, die in die Lamberti-Kirchegekommen waren, habe ich viel von dieser Lust und Liebe spüren können! Sehr inspirierend! Fotos: ELKiO/Dirk-Michael Grötzsch, links Synodenpräsidentin Sabine Blütchen und rechts Bischof Jan Janssen. weniger anzeigen

01.12.2016 um 14:27

Unternehmerinnen und Unternehmer wollen ethische Verantwortung übernehmen. Das war der klare Tenor des Bremer Unternehmerforums gestern Abend. Meinem Vortrag über „Unternehmerisches Handeln in evangelischer Verantwortung“ folgte ein von SZ-Wirtschaftschef Marc Beise moderiertes Podium mit der ... mehr anzeigen Unternehmerin Ingrid Hofmann und dem Unternehmer Thomas Rusche. Die vielen Gespräche im Anschluss haben für mich deutlich unterstrichen, dass die biblischen und vernunftgegründeten Orientierungen, die ich als Grundlage wirtschaftlichen Handelns beschrieben habe – etwa die biblische Option fürdie Armen oder die auf der Gottebenbildlichkeit gründende Bestimmung des Menschen als Zweck an sich, die verbietet, ihn allein als Mittel zum Zwecke zu benutzen – breite Zustimmung finden. Nur im intensiven Diskurs mit denen, die jeden Tag im Wirtschaftsleben Verantwortung tragen, können diebesten Wege gefunden werden, diese Grundorientierungen in das konkrete wirtschaftliche Handeln im Alltag umzusetzen. Die offene Atmosphäre gestern in Bremen war dafür eine hervorragende Grundlage. weniger anzeigen

01.12.2016 um 14:20

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