Eröffnung der Weltausstellung

"Ein großes Glaubensfest!"

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm lädt auf die Weltausstellung ein.

Vor ca. 4.000 Menschen eröffnete Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm zusammen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der Botschafterin für das Reformationsjubiläum, Margot Käßmann, die Weltausstellung Reformation in Lutherstadt Wittenberg.

"Es ist ein großes Glaubensfest!" Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm ist begeistert. Viele freundliche, offene Gesichter habe er auf dem Marktplatz bei der Eröffnung der Weltausstellung gesehen. Dort hatte Bedford-Strohm alle Menschen aufgefordert, "mit Begeisterung, Orientierung an Jesus Christus, Weltoffenheit und einladenden Armen" im Reformationssommer nach Wittenberg zu kommen und durch die sieben "Tore der Freiheit" zu gehen.

Nach der Eröffung besuchte der Landesbischof auch den bayerischen Stand. Er freue sich riesig, dass die Landeskirche auf einer so großzügigen Fläche mit interessanten Geschichten wie der längsten Krippe der Welt präsent sei, sagte Heinrich Bedford-Strohm und ludt alle ein, auf die Weltausstellung zu kommen: "In diesem Jubiläumsjahr muss man einfach einmal hier gewesen sein."

Neue geistliche Kraft

Er habe den Traum, dass aus dem Reformationsjubiläum so etwas wie eine Generation 2017 erwachse, hatte der Landesbischof kurz zuvor der Lutherstadtschreiberin berichtet: "besonders aus den jungen Menschen, die den Sommer in Wittenberg miterleben und als etwas Einmaliges in Erinnerung behalten." Im Hinblick auf den 31. Oktober wünsche er sich, "dass wir auf dem Weg dorthin neue geistliche Kraft gewinnen. Und dass auch Menschen, die nicht in kirchlichen Zusammenhängen aufgewachsen sind, durch die große öffentliche Aufmerksamkeit ein neues Interesse für die Inhalte der Reformation entdecken." Er hoffe, dass möglichst viele Menschen entdeckten, "wie viel Aktualität in den theologischen und religiösen Inhalten des 16. Jahrhunderts für unser Leben heute steckt. Denn die Reformation war eine Erneuerungsbewegung und genau so eine Kraft brauchen wir wieder."


22.05.2017 / ELKB