Die Natur als Schöpfung achten

Pflanze in geöffneten Händen

 

Bild: Stockphoto, Panorios

Wer Gott als den Schöpfer der Welt bekennt, kommt an dem Engagement für die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen nicht vorbei. Gott hat den Menschen erschaffen, aber er hat auch unabhängig vom Menschen die außermenschliche Natur geschaffen.

Die Natur ist für uns daher Mitgeschöpf. Das verändert unser Verhältnis zur Natur. Wir können sie nicht mehr nur als Sache betrachten, die allein unseren Interessen unterworfen ist. Wir können sie nicht einfach für unsere Zwecke ausbeuten. Deswegen besteht die große Zukunftsaufgabe unserer Zeit darin, unsere Wirtschaft so ökologisch umzubauen, dass sowohl Gerechtigkeit als auch die Bewahrung der Natur einen zentralen Stellenwert bekommen. Auch die armen Länder der Welt müssen das Recht haben, sich zu entwickeln und ihre Armut zu überwinden.

Zitat

Wir müssen unsere Wirtschaft so umbauen, dass langfristig alle Menschen auf dieser Welt in Würde leben können.

Heinrich Bedford-Strohm

Wenn wir auf dieser Basis den gegenwärtigen Ressourcenverbrauch hochrechnen würden, bräuchten wir im Jahr 2030 eine weitere Erde. Die haben wir aber nicht. Also müssen wir unsere Wirtschaft so umbauen, dass langfristig alle Menschen auf dieser Welt in Würde leben können und wir trotzdem unsere Erde nicht zerstören. Die Kirchen müssen daher gegenwärtig alle Anstrengungen der Politik unterstützen, um die Energiewende voranzutreiben und unsere Wirtschaft auf ökologisch verträgliche regenerative Energiequellen umzustellen. Meine Vision für unser Land ist ein neues ökologisches Wirtschaftswunder, durch das wir der Welt zeigen können, dass gutes Leben und die Achtung gegenüber der Natur sich nicht ausschließen sondern einander bedingen!

Mehr zum Thema

Das Verhältnis zwischen ökologischen Fragen und Fragen der Gerechtigkeit war Thema einer Zusammenkunft vom 5. bis 7. Februar 2013 in Stellenbosch/Südafrika, zu der Repräsentanten und Repräsentantinnen der evangelischen Kirche in Deutschland und der Kirchen in Südafrika zusammengekommen waren.

Die führenden Kirchenvertreter, akademischen Theologen, Ökomonen und Vertreter anderer Professionen ermittelten im Rahmen ihres Treffens 20 Thesen, die sie als den "Zweiten Stellenbosch-Konsens" betiteln; die Thesen stellen eine gedankliche Folge der Konsultation zur Globalisierung im Jahr 2010 dar, aus welcher der erste "Stellenbosch-Konsens" hervorging.

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„Haben wir nicht alle e i n e n Vater? Hat uns nicht e i n Gott geschaffen? Warum verachten wir denn einer den andern?“ Das ist die heutige Tageslosung aus Maleachi 2,10. Sie spricht mir aus dem Herzen. Und es d i e entscheidende Frage an unsere Debattenkultur im Wahlkampfjahr 2017. Es wird uns ... mehr anzeigen gut tun, in diesem Jahr, diese Frage immer wieder im Herzen zu bewegen und durch eine von Achtung vor den Anderen getragenen Gesprächshaltung die Antwort darauf zu geben. Allen einen gesegneten Sonntag! weniger anzeigen

15.01.2017 um 08:31

So schnell kann das auf Facebook gehen! Ich habe ein prachtvolles Foto des Straßenschildes zugeschickt bekommen! Danke!!! gut tun, in diesem Jahr, diese Frage immer wieder im Herzen zu bewegen und durch eine von Achtung vor den Anderen getragenen Gesprächshaltung die Antwort darauf zu geben. Allen einen gesegneten Sonntag! weniger anzeigen

14.01.2017 um 10:47

Das ist mein gescheiterter Versuch, ein Straßenschild aus dem Zug heraus zu fotografieren. Auf der Fahrt nach Berlin durch den verschneiten Frankenwald bin ich auf Thüringer Seite an einem kleinen Örtchen mit dem Namen „Gabe Gottes“ vorbeigefahren. Eine schöne Alltagserinnerung an das, was ... mehr anzeigen wirklich zählt im Leben…. weniger anzeigen

14.01.2017 um 10:25

Und hier ist es nochmal - Fee's "Schau dich an..." Nur die ersten Sätze sind Englisch, dann geht's in Deutsch weiter... wirklich zählt im Leben…. weniger anzeigen

14.01.2017 um 08:38

Das war einfach ein gigantischer Abend, bei dem die ganze Kraft, Vielfalt und Fröhlichkeit unserer Kirche wie in einem Brennglas sichtbar wurde. Das Dekanat Freising hatte zu einem Abend für ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geladen, mit dem die zahlreichen ... mehr anzeigen Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum eröffnet werden sollten und allen Engagierten Dank gesagt werden sollte. Neben Weihbischof Hasslberger konnte Dekan Jochen Hauer auch OB Tobias Eschenbacher mit seiner Frau begrüßen. Mein Part war eine Rede zur Aktualität der Reformation. Viel wichtigeraber waren die wunderbaren Darbietungen aus dem Dekanat: eine absolut beeindruckende Theatergruppe mit Schülerinnen und Schülern aus dem Camerloher Gymnasium in Freising, die im Gespräch mit Magister Melanchthon Reformationsatmosphäre zu verbreiten mochte. Die spielten Theater, als ob sie niewas anderes gemacht hätten. Dekanatsjugendreferentin Diakonin Angela Senft, die als die jonglierende Putzfrau Angi auftrat und uns mit ihrem Cabaret immer wieder in schallendes Gelächter ausbrechen ließ, während sie dabei cool weiterjonglierte. Ein Höhepunkt: ihre Nummer mit meinem ReferentenRüdiger Glufke, der mit seinen genialen Improvisationen am Klavier wieder mal alle begeisterte und am Ende mit Angi aus dem Stand eine Improvisation für Klavier und Jongleurin hinlegte, die Ovationen hervorrief. Dann die Poetry Slammerin Fee Brembeck, die mich schon einmal bei einemZDF-Gottesdienst begeisterte und die uns mit ihrem Gedicht: „Schau dich an!“ tief berührte. Das war ein reformatorisches „Allein aus Gnade“ in heutigen Worten. Ich könnte jetzt noch lange weitererzählen. Es war einfach begeisternd. So inhaltstief, nachdenklich und lebensfroh zugleichstelle ich mir Reformation 2017 vor! weniger anzeigen

14.01.2017 um 08:33

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29.10.2015 / Heinrich Bedford-Strohm